PC, Handy und immer mehr Smartphones gehören heute zum alltäglichen Leben in der Familie. Damit sind auch viele Annehmlichkeiten verbunden. Schnell kann man per Internet etwas bestellen oder bequem zu jeder Zeit den Aufenthalt in der Jugendherberge buchen und sofort erhält man die Buchungsbestätigung.

In einer immer schnelllebigeren Zeit, in der z. B. bereits 86 % aller 12 bis 13-jährigen Kinder ein Handy haben, ist es aber auch wichtig, dass die Abschnitte nicht verloren gehen, in denen Gemeinschaft in der Familie wichtiger ist, als der nächste Level.

Dazu tragen gemeinsame Familienferientage in der Jugendherberge bei. Das Zimmer ist fernsehfrei und beim gemeinsamen Essen oder beim Kennenlernen von anderen Familien sind Internet oder Handy schnell vergessen. In der Jugendherberge entsteht keine Langeweile. Hier lernt man Freunde kennen, Kinder können unbeschwert Spielen und Toben und man kann spannende Familienprogramme nutzen, wie jetzt zu Fastnacht oder Ostern.

Ihre Meinung zum Thema “Gemeinsame Familienerlebnisse ohne Handy und Co.” würde mich sehr interessieren (hier klicken).

Ihnen und den Kindern wünsche ich eine schöne Woche!

Herzliche Grüße

Jacob Geditz

49 Reaktionen zu “Online den Offline-Urlaub buchen”

  1. Christine sagt:

    Guten Tag,
    Langeweile kenne ich nicht, dennoch würde ich mein Handy auch im Urlaub nicht abgeben. Ich mag nicht auf die “einsame Insel” und benutze mein Handy als Wecker, als Uhr, als Taschenlampe und manchmal zum Telefonieren.
    freundliche Grüße von
    christine

  2. Beate Simon sagt:

    Hallo,
    meine Schwester und ich verbringen seit 2 Jahren gemeinsame Tage mit unseren Familien in den Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz. Wir wohnen weit voneinander entfernt und machen so unsere jährlichen “Familientreffen”. Unsere 5 Kinder haben da so richtig ihren Spaß. Sie schlafen zusammen in einem Zimmer, spielen miteinander und halten so Kontakt zueinander. Auf neutralem Boden gibt es zudem weder Streit um Spielzeug, alle bringen für alle etwas mit oder sie leihen sich Spiele aus. Zum Glück gibt es keinen Fernseher – und das Gezanke ums Programm entfällt. Stattdessen machen die Kinder selbst Programm und entscheiden mit, welche Sehenswürdigkeiten wir uns gemeinsam ansehen.
    Meine Schwester und ich, sowie unsere Ehemänner genießen es, Zeit zum Reden und für gemeinsame Unternehmungen zu haben. Keiner muss einkaufen, kochen, vorbereiten oder am Ende der gemeinsamen Zeit aufräumen, putzen und Wäsche waschen. Stattdessen bleibt viel Freizeit, abends auch gerne im Bistro der jeweiligen Jugendherberge.

    Unser letzter Aufenthalt war vergangenes Wochenende in Cochem. Ganz klar haben wir hier auch am letzten Abend festgelegt, in welcher Jugendherberge wir uns das nächste Mal zum Feiern und Genießen treffen.

    • Jacob Geditz sagt:

      Sehr geehrte Frau Simon,

      ich finde es toll, dass Sie regelmäßig mit Ihrer Familie, zusammen mit der Familie Ihrer Schwester, den Aufenthalt in einer Jugendherberge in Rheinland-Pfalz oder im Saarland verbringen.

      Schön, dass es allen Familienmitgliedern gefällt und auch Dankeschön für Ihre Treue.

      Ich bin schon jetzt gespannt, wo es Sie für Ihren nächsten Aufenthalt hin verschlägt.

      Viele Grüße an Sie und die ganze Familie.

      Mit herzlichen Grüßen

      Jacob Geditz

  3. Mike Bouillon sagt:

    Meine Tochter Jana wird dieses jahr 13 Jahre alt…seit etwa 3 Jahren hat sie ein Handy. Dies war erforderlich, weil der Schulweg zur neuen Schule sehr umständlich ist..Die Gefahr ein Anschlußbus zu verpassen besteht ständig…da muss sie flexibel sein. um eventuell Alternativen zu organisieren…und bescheid zu sagen…Aber…zu Hause, da ja ein permanenter Festnetzanschluß besteht, ist das Teil aus …Immer…das Gleiche gilt auch für mein Handy…das ist ein ungeschriebenes Gesetz…
    mfG
    Bouillon

  4. Hans Hary sagt:

    Ohne Handy und Co. ist eine gute Alternative für Gemeinsamkeit, Kreativität usw. Zum Beispiel die Musik. Denn Musik ist eines der besten Mittel zur Persönlichkeitsentfalltung junger Menschen. Mit Musik kann man sich mit anderen Menschen ohne Worte verstehen. Sie regt an, sie beruhigt und baut Stress ab. Musik in der Familie — bedeutet Familie.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans Hary

  5. Vondenhof sagt:

    Finde ich sehr gut!

  6. Beate sagt:

    Meiner Meinung nach wächst die heutige Generation halt mit diesen Kommunikationsmitteln auf. Da kann man sich nicht verschließen. Allerdings finde ich es übertrieben, überall (beim Einkaufen, im Kino) erreichbar zu sein. Mein Handy ist wirklich nur für Notfälle an.
    Auch meine Familie geht mit dem Kommunikationsmittel Handy vernünftig um.

    Viele Grüße
    Beate

  7. Karin Hünerfauth-Brixius sagt:

    Wir haben in jedem gemeinsamen Familienurlaub das Handy mit für Notfälle. Ich würde auch immer gerne ein Fernsehgerät im Zimmer haben. Solange bis alle Familienmitglieder nacheinander unter Dusche waren, können die wartenden doch ein wenig fernsehen. Man darf sich nur nicht davon tyrannisieren lassen. Die Erfahrung zeigt, dass diese technischen Geräte sehr wenig genutzt werden, wenn das Angebot und der Tagesinhalt anregend und unterhaltsam sind. Spieleabende haben immer Vorrang für TV!

  8. sorge.g sagt:

    meine kinder 13 und 14 laufen nicht mit dem handy rum.es wird nur benutz um die familie im notfall zu erreichen.selbst meins bleibt sehr oft zu hause liegen den wenn etwas wichtig ist kann man nochmals anrufen oder den hausanschluß benutzen.

  9. Klaus Lengwenings sagt:

    Hallo,
    es gibt ja kaum noch handyfreie Zonen. Ich gehöre zu den “Exoten”, die kein Handy haben und dieses auch nicht benötigen. Ich muss nicht immer erreichbar sein (und will das auch nicht)! Das ist den meisten Menschen nur schwer zu vermitteln.

    Inzwischen hat meine Frau ein Handy. Das ist jedoch nur eingeschaltet, wenn z.B. die Oma Babysitter spielt und uns im Notfall erreichen will.

    So kann ich nur einen Urlaub ohne Handy begrüßen.

    Freundliche Grüße KL

  10. Manuela Pehl sagt:

    Mein Sohn ist für ein Handy noch zu jung (7 Jahre), aber auch Nintendo & Co. sind durchaus ein nervenaufreibendes Thema. Ich freue mich immer über “puristische” Urlaubstage ohne elektronischen Schnick-Schnack, an denen man sich wieder selbst finden kann. Wir kommen gerne in die Jugendherberge, da wir dort noch Gesellschaftsspiele spielen können und uns als Familie wieder begegnen.
    Auch wenn ich im alltäglichen Leben nicht auf Internet, Handy und TV verzichten möchte – im Urlaub und an freien Tagen kann ich die Ruhe durchaus sehr genießen!

    Beste Grüße

  11. Kleiner Tipp für Eltern mit Kindern: Man kann (GPS-)Handy und Natur prima verbinden, indem man mal auf Geocaching-Schatzsuche geht!

    Gruß aus Dortmund

    • Jacob Geditz sagt:

      Sehr geehrter Herr Patzwahl,

      vielen Dank für Ihren Tipp zum Geocaching. Allen Geocaching-Fans kann ich hier nur besonders die Jugendherberge Bollendorf empfehlen. Der Betriebsleiter, Herr Nork, ist mit seinem Haus Spezialist auf diesem Gebiet.

      Schöne Grüße nach Dortmund.

      Mit herzlichen Grüßen

      Jacob Geditz

  12. Lehmann Gabriele sagt:

    In den 80iger Jahren gab es kaum Handys und meine 2 Kinder sind ohne Sie gross geworden. Gut es ist schön das die Jugend Handys haben aber leider sind damit auch Kosten die wenn die Eltern nicht dafür Sorge tragen zu erheblichen Schulden führen können.

  13. Johanna Wäldchen sagt:

    Handys sind gut, sofern sie der Erreichbarkeit dienen. Auch sind sie gute Erinnerungshelfer für Termine. Unser Sohn ist 11 Jahre alt und nutzt dieses Gerät sehr selten für Spiele, obwohl wir es ihm nie verboten haben. Er hat es aber auch bei uns nur im Einsatz für oben genannte Zwecke gesehen. Man meint manchmal Kinder würden nur machen was sie wollen; in Wirklichkeit kopieren sie oft das Verhalten der Erwachsenen. Ich finde Handys verleihen Sicherheit jegliche Situation lösen zu können wenn man unterwegs ist und bin dafür, dass unser Sohn das Gerät bei sich hat wenn er, z.B. jeden Tag mit dem Bus in die 12 km entfernte Ortschaft zur Schule fährt. Auf Fernsehen und andere Elektrospiele kann und sollte man soweit es geht verzichten, wenn man mit Familie und Freunden unterwegs ist.

  14. Manfred Schillinger sagt:

    Wir sind 2 Erwachsene und ein Kind im Alter von 7 Jahren sind Jugendherbergnutzer. In der Zeit in der wir zu Gast sind interessiert sich unser Sohn überhaupt nicht fürs Fernsehen. Dafür ist immer viel zu viel los. Meine Frau genießt die Abende mit mir bei einem schönen Gesellschaftsspiel und eine Glas Wein. Leider sind nicht immer alle Spiele vollständig was schon recht ärgerlich ist. Aber Fernseher oder Handy werden nicht vermisst. So werden selbst aus ein Wochenende ein schöner Kurzurlaub.

  15. Günter Rien sagt:

    Nur unser Sohn (12) besitzt ein mobilephone für die Notfälle im Schulalltag (Unterrichtsausfall, etc.), ansonsten besteht zu keiner Zeit
    eine Notwendigkeit bei uns.

  16. Jutta sagt:

    wenn man es erst mal angefangen hat, ist es schwer die Kinder davon wegzukriegen- mein Rat: Gar nicht erst kaufen, so lange es geht. Es macht einfach süchtig und ich kenne keine Kinder, die von sich aus den Konsum begrenzen auf ein vernünftiges Maß. Also muss man regulierend eingreifen und der Krach ist vorprogrammiert.
    Also besser gar nicht erst kaufen ;-)
    Ich freu mich auch auf die Jugendherberge mit dem Alternativprogramm!

  17. Dieter Krämer sagt:

    Wer beruflich aufs Handy angewiesen ist der hat es umso lieber, wenn es eine Zeit im Jahr gibt ohne dieses. Private Handy´s sind bei uns in der Regel wenn sie gebraucht werden entweder leer oder nicht dabei. Bei uns ist es auch mit 3 Kindern (5,10,11) eine Art Gesetz – im Urlaub gibt es weder Handy noch Fernsehen oder Nintendo, denn es geht wirklich sehr gut ohne, vor allem ist der Urlaub ja zur Erholung da und die Familie etwas zusammenzurücken.

  18. Britta Apelt sagt:

    Hallo!
    Ich finde einen Urlaub ohne Handy oder Computer klasse! Schließlich haben die Eltern mehr Zeit als sonst und können gemeinsam mit ihren Kindern etwas unternehmen. Dabei bleibt dann hoffentlich gar keine Zeit, um an das Lieblings-Computerspiel oder die vielleicht verpassten SMS zu denken! Viele Eltern sind sich glaube ich gar nicht bewusst, wie viel Zeit ihre Kinder mit elektronischen Medien verbringen, da sie zu gestresst sind, um sich mit den Kindern zu beschäftigen. Um so wichtiger, sich wenigstens einmal im Urlaub, und sei er noch so kurz, auf die Bedürfnisse der Kinder nach Abenteuer, Abwechslung, frischer Luft und Bewegung einzustellen.
    Britta Apelt

  19. Johann Stobbe sagt:

    Hallo Herr Geditz,

    ich bin ohne Handy sehr zufrieden und brauche es bis heute nicht.
    Allerdings gehöre ich nicht der jungen Generation an. Ich bin 59 Jahre alt.

    Ich betreue eine Fussball-Jugendmannschaft und gebe die notwendigen Infos beim Training bekannt bzw. per Telefon – Festanschluß.

    Mit frdl. Gruß

    Johann Stobbe

  20. Wolfgang Pfaff sagt:

    Hallo Herr Geditz,
    in einigen Tagen verbringe ich (60 Jahre alt) als Direktor und Klassenleiter eines Gymnasiums mit meiner Klasse (Jahrgangstufe6) 3 Tage in der Eifel und wohne in der JH Daun. Die Kids dürfen einmal täglich nach dem Abendessen für 30 Minuten das Handy nutzen – ansonsten sind sie unter Verschluss und die unmittelbare Kommunikation ist angesagt.
    Ich selbst muss – und das bringt das Amt mit sich – auch in diesen 3Tagen stets erreichbar sein, für meine Sekretärin und in Notfällen auch für Eltern. Gleichwohl sind Telefonate in dieser Zeit sehr selten und auch der Schulleiter hat mal Zeit für viele nette und spannende Gespräche.

    Beste Grüße aus Völklingen

    Wolfgang Pfaff

    • Jacob Geditz sagt:

      Sehr geehrter Herr Pfaff,

      schön, dass Sie die Jugendherberge Daun mit Ihrer Schulklasse besuchen. Da haben Sie eine gute Auswahl getroffen.

      Die Regelung für die Kids, was die Handynutzung anbetrifft, finde ich sehr klug. Da merkt man den erfahrenen Pädagogen.

      Vielen Grüße nach Völklingen

      Mit herzlichen Grüßen

      Jacob Geditz

  21. markus makowski sagt:

    Ich würde sogar einen Schritt weitergehen u. nach dem Modell einen autofreien Sonntag pro Jahr od. einen Vegi-Tag pro Woche könnte man das mobil-phone an der Pforte jd. Jugendherberge abgeben, um wieder Ruhe zu geniessen… möglicherweise haben viele Menschen das ADHSyndrom aufgrund des wahnsinnig hohen Medien- bzw. Kommunikationskonsum.., auch im Wald sollte es keine Handys geben…
    Die Jugendherbergen sollten Oasen der Ruhe, des Familienlebens u von Jugendlichen sein, die ein gesundes u respektvolles Miteinander hier leben u lernen u. vorallendingen sich über das Reisen u die Natur unterhalten u nicht Snake oder Pacman auf dem Handy spielen od. die Frage durchs Handy stellen …:”Wo bist Du?” Am besten..: “In einer Jugendherberge…” :)

  22. E.Meier sagt:

    Liebe Freunde, ich habe fast 30 Jahre in einem totalitären Staat (DDR) gelebt. Uns wurde verboten mit Plastiktüten oder Jeans in die Schule zu kommen. Wer Verbote umgangen hat, der war cool… Ich bin froh, dass es eine persönliche Freiheit gibt. Dies betrifft auch die Handynutzung. Es ist eine Erziehungsfrage, ob ich Rücksicht auf Andere nehmen kann und will, d.h. auf “still” oder “aus” schalte… Die Handynutzung gehört zum Zahn der Zeit. Ich halte die angedachte Aktion für antiquiert und populistisch.
    LG aus Leipzig

  23. Stefani Richter sagt:

    Ich unterstütze den Gedanken und die Umsetzung, in Jugendherbergen bewusst auf Internetzugang und Telefon in den Zimmern zu verzichten.

    Ich selbst bin schon mehrfach mit meiner Familie Gast in verschiedenen Jugendherbergen gewesen und kann diese Auszeiten nur begrüßen.

    Es ist sicherlich so, dass es Gründe gibt, per Handy oder Internet erreichbar zu sein, doch dass sollte jedem selbst überlassen bleiben.

    LG aus Engelskirchen

  24. Evelyn Kronauer sagt:

    Ich finde TV auf dem Zimmer bei längeren Aufenthalten (mehr als Wochenende) unabdingbar. Wie man damit verfährt, also wie oft dabei in die Glotze geschaut wird, sollte jeder selbst entscheiden können. Ich würde derzeit keinen längeren Aufenthalt in einer JHB wählen, weil ich weiß, dass es kein TV gibt. Wir telefonieren nicht viel, aber auch ich würde auf mein Handy nicht mehr verzichten wollen- weniger wg. der Erreichbarkeit- es ist oft aus, aber auch zum Musik hören (als Radio sozusagen oder Ohrenstopfen zum Einschlafen) und Wecken lassen.
    LG aus Alzey

  25. Wolfgang Hohlfeld sagt:

    Nicht, dass es in Jugendherbergen immer friedhofsstill wäre…, eine Zeit ohne Fernsehen und Computerspielen tut meinen Kindern und mir gut zumal es in JHs genug andere Beschäftigungsmöglichkeiten gibt.

  26. Andreas Schmidt sagt:

    Urlaub … aus dem Gewöhnlichen aufbrechen. Anderes und Neues probieren. Ohne Fernsehen, PC, Mobiltelephon? Nur ohne!
    Dann sieht man im mehrfachen Sinne “auf”: vom Bildschirm weg, auf den Anderen (sei es Partner oder Eltern oder Kinder) und kann so einer anderen Realität die Möglichkeit geben, erfahren zu werden.
    Dann wird man wieder ein Stück mehr Mensch.
    Den Alltag gibt es sowieso.

  27. Gilli sagt:

    Für mich ist Urlaub erst gut ,wenn es keinen Fernseher , PC, Handy usw. gibt/braucht!

  28. Elfi Kremski sagt:

    Bei uns im Urlaub ist das Handy nur dabei, um zu Hause Bescheid zu sagen, dass wir gut angekommen sind. Leider ist ein Fernseher ein unbedingtes “Muss” für die Kinder bei der Ausstattung der Ferienwohnungen, wenn wir länger als nur ein Wochenende unterwegs sind. Bei unseren vielen Kurz-/Wochenenddurlauben klappt es ganz prima auch ohne Fernseher.

  29. E.Rüm sagt:

    Für mich persönlich ist ein Handy nur erorderlich, wenn nicht alle Familienmitglieder am Urlaub teilnehmen. Dann möchte ich im Notfall erreichbar sein. Ansonsten kann ich auf Techn ik, auch den Fernseher, gern verzichten.
    Leider sehen dies meine Kinder(10 u.15) völlig anders, weil sie auch auf diesem Wege Kontakt mit Freunden halten wollen und sich mit elektr.Spielen die Zeit vertreiben. Leider möchte mein Mann auch nicht auf Sport und Krimi verzichten, insofern muss ich wohl mal allein fahren…
    Am besten ist nach meiner Ansicht noch immer Zelten auf einem Campingplatz. Da kann der Fernseher wenigstens nicht mit rein …

  30. ersfeld sagt:

    mein sohn findet es nicht so besonders gut ohne fernseher da eraber eingesehen hat dass man freizeit auch ohne fernseher ganz toll gestalten kann da er einzelkind und ich alleinerziehend er13 und ich 52 sozialkontakte haben wir bis jetzt immer in jugendherbergen gehabt hotels kommen daher nicht mehr in frage in jugendherbergen kann man sich selbst sein in hotels ist dies gezwunger kleidung usw.

  31. Helmut Terörde sagt:

    Wir machen mit unserer Familie recht gern Urlaub in den Jugendgästehäusern in Rheinland Pfalz, da wir sie als sehr familienfreundlich empfinden. Meine persönliche Meinung zu Handys, die nicht alle meiner Töchter teilen ist, daß sie die Welt kommunikationsärmer machen, obwohl sie den Zuwachs derselben vorgeben.Statt sich im persönlichen Gespräch nah zu sein, wird gesimst und getextet, was das Zeug hält. Aus systemrelevanten Gründen mit schlechtem Deutsch. Spiele auf dem Handy führen eher zum Solo Trip, denn zum Miteinander. Durch die “Ständige Erreichbarkeit” und die damit verbundene “Anspannung” (wird vom Verfasser als solche erlebt) gibt es keine Zeit für Muße, Suche nach Miteinander und anderweitigen Aktivitäten. Andererseits sehe ich auch das Problem, daß meine Kinder ohne Handy teilweise vom Informationsfluss der Clique ausgeschlossen sind, obwohl sie es mittlerweile gut hinbekommen haben, diesen im Festnetz/E-Mail hinterlegt , auch anderweitig zu bekommen.
    Im Urlaub sind wir froh nicht erreichbar zu sein, wir kommen ja wieder und dann kann man sich (vielleicht bei einer Tasse Kaffee) treffen und alles Wichtige und Belanglose miteinander austauschen.
    Allen noch einen schönen und erlebnisreichen Tag (auch ohne Handy) Telefonierst Du noch oder lebst du schon?

  32. Thomas Schneider sagt:

    Wir nutzen das Handy lediglich um zu Hause Bescheid zu sagen. In der JH machen wir immer gerne lange Spiele-Abende. Uns nervt meistens der Fernseher im Aufenthaltsraum. Gerade dort sollte doch die Familie ungestört durch diesen optischen Müll ein paar lustige Stunden verbringen können.
    Was uns noch stört sind die Spielautomaten, die den Kindern das Taschengeld aus dem Geldbeutel ziehen. Sowas gehört eigentlich nicht in eine JH.

  33. Andrea Hilgers sagt:

    Ganz toll finde ich es, dass Sie eine “Handy+Bildschirmfreie Zone” auch mal werbewirksam einzusetzen. Die Kinder leben in einer Welt in der es ein “Status-Symbol ” ist spätestens mit 9 Jahren eine Spielkonsole und mit 10 ein Handy zu haben. Kinder die von ihren Eltern in dieser Hinsicht knapp gehalten werden stehen oft als Aussenseiter da und müssen sich verteidigen… was ich sehr schade finde.

    Klar müssen unsere Kinder mit den elektronischen Dingen aufwachsen, es ist nunmal die Zeit in der wir leben.
    Aber wichtig ist es die Werte der menschlichen Gemeinschaft auch ohne solche Dinge zu schätzen (und zu genießen) lernen.

    Gerade die Jugendherbergen zeigen dieses Bild. Wir fahren daher gerne dorthin, wo man viele andere Kinder trifft, die auch “coole Spiele” machen für die man noch nicht mal Strom braucht!!! Unsere Kinder sind jedesmal begeistert und erzählen dies auch ihren Freunden. Es sind schon einige Familien mitgefahren und alle sind froh das der “Kampf um Fernsehen, Konsolenspiele” etc. in den Jugendherbergen nicht stattfindet.

    Dafür ein Dankeschön wenn die Jugendherbergen einen Werbefeldzug starten um Eltern und Kindern dies bewußt zu machen! Dankeschön wenn Gesellschaftsspiele und Kinderbücher gut sichtbar ausgelegt sind und die Kinder manchmal schon bei Anreise darauf neugierig werden.

    Bisher habe ich das noch bei keinem anderen Urlaubsanbieter so erlebt!

    Weiter so.

  34. Carl-Heinz Blessmann sagt:

    [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    Endlich ist es so weit, dass Kindergeräusche von der Umwelt hingenommen werden müssen.
    Besonders kritisch ist die negative Einstellung von Bürgern zu Kindergeräuschen dann zu sehen, wenn sie sich wissend in der Nähe von Kindergeräuschen niedergelassen haben – und dann Ruhe einklagen wollten.

    Ich gehe davon aus, dass auch die Klagen gegen Jugendherbergen
    zurückgenommen oder zurückgewiesen werden.

    Carl-Heinz Blessmann

  35. Schoel Eckhardt sagt:

    Kinder sind unsere Zukunft!
    Ich denke,es wird in unserer Gesellschaft viel zu wenig für unsere Kinder gemacht. Warum werden denn immer weniger Kinder geboren?
    Die jungen Eltern wissen doch schon jetzt das es schwierig einen Kindergartenplatz zu bekommen. Usw., usw.!
    Daher finde ich es schon Klasse das es Jugendherbergen gibt und Kinder mit Gleichgesinnten und Eltern dort auch mal Urlaub und Freizeit verbringen können.
    Mit frdl. Grüßen
    Eckhardt Schoel

  36. Prof. Dr. Langer sagt:

    Liebes Jugendherbergsteam,

    wie unsere beiden Kinder noch klein waren, haben wir Deutschland als “kinderfeindliches” Land erlebt. Wenn wir mal zum Essen in ein Restaurant
    gegangen sind, haben wir nur italienische oder griechische Gaststätten aufgesucht, denn dort waren unsere Kinder “willkommen”. Sie konnten sich frei bewegen, ohne “Aufsehen” zu erregen.
    Wenn heute einige “Exoten” Kinderlärm unter das Emissionsschutzgesetz stellen wollen, ist dies ein Skandal und eine Schande für Deutschland.

    Hoffentlich gibt es bald mehr Schutz und Freiheit für Kinder in Deutschland.
    Es ist traurig, dass hier der Gesetzgeber tätig werden muss, ist aber vollkommen in Ordnung und leider notwendig.

    Herzliche Grüße

    Horst G. Langer

  37. Scheibenwischerin sagt:

    Zum Thema “Akzeptanz von Kindern”

    Ich wohne am Ende einer Stichstraße auf dem Land (1500 Einwohner). Hier hat jeder einen großen Garten. Aber trotzdem schreien, kreischen und toben die Kinder am Ende der beiden Straßen – und ich habe eines der Eckgrundstücke. Und zwei kleine Hunde, die vollkommen neurotisch sind, weil sie das Gebrüll und den Lärm nicht aushalten, wenn sie im (eigenen) Garten sind.

    Muss ich nun den Rest meines Lebens mit meinen Hunden im Haus verbringen, nur weil die Eltern nicht fähig, sind ihren Kindern beizubringen, dass man im eigenen Haus oder Garten oder auf dem Kinderspielplatz laut sein kann und dass man sich draussen benimmt?

    Ich akzeptiere Kinder und deren Geschrei dort, wo es hingehört, wie ich auch Raucher dort akzeptiere, wo sie rauchen dürfen.

    PS: Habe selbst Kinder, die mal kleine waren; leider rauchen sie heute ;)

  38. Heinz Gödecke sagt:

    Die Gesetzesinitiativen sind nur zu begrüßen. Das Problem aber wird bleiben; mit einem Gesetz kann man das falsche Denken der sich gestört fühlenden Zeitgenossen in unserer Gesellschaft nicht oder kaum verändern. Die Wut und der Verdruß dieser Menschen wird möglicherweise nur noch größer.
    Wer auf das Ende seines irdischen Lebens zugeht ist – fürchte ich – nur schwer mit dem Argument “Kinderlärm ist Zukunftsmusik” umzustimmen.

    Ein anderes Problem nehmen die staatlichen Stellen nicht nur bei der Kindergartenplanung nicht an.
    Es ist einfach so, dass mit einem Kindergarten, einer Autobahn oder einem Flugplatz in der Nähe von Eigentum bei der Planungsrealisierung eine Art Teilenteignung einher geht .
    Die Akzeptanz – hier für Kindergarten – würde sich sicher erhöhen, wenn dieser Umstand entschädigt würde – da macht sich unser Staat zu schlank!
    Wenn es um die Bankenrettung geht, stehen Milliarden zur Verfügung, bei den Finanznöten eines Häuslebauers schließt man dann – da alternativlos – die Augen!

  39. Kinderlärm unerwünscht?

    Allein schon der Ausdruck Kinderlärm lässt einen schaudern. Auch wenn die eigenen Kinder längst im Erwachsenenalter sind, empfinden wir den fröhlichen Klang spielender und tobender Kinder als Musik und nicht als störend. Es ist allemal besser als Industrie- und Verkehrslärm oder Hundegekläff.

    Eine Wohnsiedlung ohne Kinderstimmen wirkt irgendwie tot. Im Zeitalter der sinkenden Geburtenraten und zunehmender elektronischen Spielgeräte hört man (leider) viel zu wenig vom fröhlichen Kinder”lärm”.

    Wir unterstützen gerne was gut für die Kinder ist und hoffen auf eine Alterspyramide die mehr einem Tannenbaum ähnelt als einer umgedrehten Pyramide. Schön, dass da auch die Jugendherbergen einen sehr lobenswerten Beitrag leisten.

    Herzliche Grüße
    Christa & Günter Tjards

  40. Elke Tan sagt:

    Wirklich schade, dass man immer wieder lesen muss, dass sich Erwachsene über “Lärm” beschweren, den Kinder machen. Da fragt man sich doch, ob der-/diejenige schon als Erwachsener auf die Welt gekommen ist. Wenn Kinder spielen, entsteht nun mal auch Lärm. Ich habe in dieser Hinsicht allerdings noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Zum Glück gibt es auch noch “normale” Menschen, die sich daran erinnern, wie sie selbst als Kind waren…

  41. Lothar Fehler sagt:

    Kinder müssen toben, spielen und auch krachmachen können, wie sonst sollen sich kinder entwickeln und behaupten können in einer stressigen gesellschaft wo jeder nur seine vorteile sucht und behauptet.

  42. Myszewsky Hans sagt:

    wo kinder sind da ist leben und freude. wo keine kinder sind stirbt die freude und das leben.
    also lasst die kinder lärmen. es ist wie lebensmusik.
    mfg.
    hans myszewsky

  43. Lehmann Gabriele sagt:

    Ich finde das Kinder spielen dürfen und dazu gehört nun mal etwas Lärm und wer dagegen etwas hat der war anscheinend nie ein Kind oder ist ein Eigenbrötler oder hat nie Kind sein dürfen.
    Kinderlärm sollte nicht verboten werden weil spielende Kinder in der heutigen Zeit etwas schönes ist.
    Und wer da etwas dagegen hat der sollte mal in sich gehen

  44. Sven Greiner sagt:

    Hallo,
    Gott sei Dank sind meine Erfahrungen, wenn es um “Kinderlärm” geht (wie kann man dies überhaupt erst so nennen!), gut. Mir sind solche Fälle auch nicht bekannt. Nein, eher sind die Menschen, mit denen ich zu tun habe, sehr kinderlieb und freuen sich über Kinder. Ganz egal, ob dies in der Schule, im Kindergarten, in der Jugendgruppe, in der Freizeit, im Jugendtreff oder einfach in der Nachbarschaft die Kinder und Jugend- lichen sind. Sie sind gerne gesehen und herzlich willkommen!
    Ich hoffe, dass ich mit dieser Aussage nicht alleine bin!
    Gruß
    Sven Greiner

  45. Rolf Fischer sagt:

    Ich bin 65 Jahre alt, habe sechs Kinder und endlich einen Enkel (8Monate)!
    Dass jeder ein wenig Rücksicht nimmt sollte selbstverständlich sein. Aber eine schlechte Kinderstube ist keineswegs auf Kinder beschränkt.
    Ich habe keine Angst vor “Lärm” sondern mehr vor der Stille.

  46. SK sagt:

    Wir finden den Aufenthalt in der JH immer toll und erholsam und unsere Handys bleiben zu Hause.
    Da wir Spieleabende im Bistro bevorzugen, stören uns die Spielautomaten nicht.
    Aber in Kaub hat uns unheimlich gestört, dass ein riesen Fernseher direkt im Spielbereich steht. Die Kinder vergessen darüber das Spielen.

Kommentar hinterlassen